Exponate in unserem Museum

Hier eine Auswahl an Exponaten, die in unserem kleinen Röthenbacher Museum zu finden sind

Der neue Schulmann; Bildtafel Nr. 4004

Bildtafeln zur Ausbildung (1948)
Zu den herausragenden und bedeutenden Bildquellen der Pädagogik, und zwar in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht, gehören zweifelsohne Schulwandbilder, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts explizit für den Unterricht, auf sehr unterschiedliche Weise Sichtbarkeiten und didaktische Spielräume bereitstellen. Zu einen der bekanntesten Bildtafeln gehört hier unter andrem „Der neue Schulmann“. So befindet sich auch in unserem Museum die Bildtafel Nr. 4004 „Soll es auch dir so ergehen?“ aus dem Jahr 1948. Auch in der Fortbildung der Sanitäter wurde zur damaligen Zeit verschiedene Bildtafeln eingesetzt. So befinden sich auch im Röthenbacher Rotkreuzmuseum einige historischen Bildtafeln.

Legitimationskarte von Konrad Zitzmann (1926)

Legitimationskarte/Dienstausweis (1926)
Damit sich die Kameraden der Sanitätskolonne Röthenbach ausweisen können, wurde durch die Kolonnenführung für die Mitglieder eine Legitimationskarte ausgestellt. Diese Karte berechtigt dem Mitglied zum Tragen für die Angehörigen der freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz festgesetzte Bekleidungs- und Ausrüstungsstücke. So erhielt am 1. Juni 1926 der Schreinermeister Konrad Zitzmann, der auch als Desinfektor ausgebildet wurde, diese Legitimationskarte vom Kolonnenführer Johann Hupfer unterschrieben.

Grundbuch der Sanitätskolonne von 1912

Mitgliederverwaltung / Grundbuch (1912)
Heute geht die Mitgliederverwaltung überwiegend elektronisch. So hat die IT-gestützte Verwaltung die ehemaligen Karteikarten ersetzt. Vorläufer der Karteikarten waren in der Sanitätskolonne das „Grundbuch“. In dieser wurde handschriftlich jeder Neuzugang eingetragen. Ein wertvolles Zeitdokument – auch wenn es anstrengend zu lesen ist – über die Mitglieder in der Gründungszeit der Sanitätskolonnen. Das erste Grundbuch der freiwilligen Sanitätskolonne Röthenbach wurde am 31. August 1912 angelegt. In diesem sind auch die Gründungsmitglieder, wie auch Beiräte ab dem Jahr 1906 dokumentiert.